Gepflegte Vielfalt

Das Naturlehrgebiet ist Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung: Es trägt eine besondere Verantwortung für die Amphibien. Die Tiergruppe macht aber nur einen kleinen Teil der Vielfalt im Naturlehrgebiet aus.


Neben Gras- und Wasserfröschen sind auch Erdkröte und Gelbbauchunke sowie verschiedene Molcharten vertreten. Von den knapp 40 Weihern, Tümpeln und Gräben sind die meisten mit Wegen erschlossen, so dass sich Amphibien bei uns generell sehr gut beobachten lassen. Geniessen Sie es und tauchen Sie ein ins Naturlehrgebiet Buchwald!


Nebst den Amphibien beherbergt das Naturlehrgebiet viele weitere Tiere, aber natürlich auch Pflanzen und Pilze. Von einigen Artengruppen wie z.B. den Moosen, Libellen oder den Pilzen wurden Bestandesaufnahmen gemacht, die Sie herunterladen können. Auch wenn wir schon einiges über die Bewohner im Naturlehrgebiet wissen, gibt es immer noch viel zu erforschen.


Das Naturlehrgebiet ist aus einer Kiesgrube entstanden. Der Charakter einer Kiesgrube soll erhalten werden. Für viele seltene Tiere und Pflanzen des Mittellandes sind Kiesgruben zu wichtigen Ersatzlebensräumen für die verschwundenen Auenlandschaften geworden. Deshalb ist es wichtig, dass wir das Naturlehrgebiet nicht sich selbst überlassen, sondern es pflegen.


Für die Pflege halten wir uns an folgende Grundsätze:

  • Die fehlende Dynamik wird durch periodische Eingriffe möglichst kompensiert. Pionierarten finden geeignete Lebensräume.
  • Ein gut verzahntes Lebensraummosaik mit möglichst vielen verschiedenen Entwicklungsstadien wird angestrebt.
  • Es gelangt genügend Licht und Wärme ins Naturlehrgebiet.
  • Wo möglich wird Totholz stehen oder liegengelassen.
  • Nischen und Verstecke wie Asthaufen, Holzbeigen und Trockensteinmauern werden gefördert.
 

Newsletter