Was Sie schon immer wissen wollten...

 

  • Wohnen die Betreuer eigentlich im Turm?
    Nein, der Turm ist nicht eingerichtet, um darin zu wohnen. Wir sind der Meinung, dass alle menschlichen Besucher im Naturlehrgebiet nur zu Gast sind. Entsprechend beschränkt sich die Einrichtung im Turm aufs Wesentliche wie Büro, Toiletten und Schulzimmer. So können sich andere Bewohner einquartieren: Marder, Fledermäuse und Vögel.

  • Leben in den Teichen auch Fische?
    Hoffentlich nicht! Die Fische sind starke Fressfeinde der Amphibien. Deshalb sollte auch nie ein privates Aquarium in einem Naturschutzgebiet entleert werden, da nicht abgeschätzt werden kann, was die fremden Tiere in der einheimischen Umwelt anstellen. 
     
  • Ist das Naturlehrgebiet im Winter geschlossen?
    Nein, nur die WC’s schliessen wir im Winter ab. Sonst kann das Naturlehrgebiet auch in der kühleren Jahreszeit besucht werden. Wir bieten auch Führungen an, da geht es zum Beispiel um Tierspuren und Überwinterungsstrategien.

  • Hat es Neophyten im Naturlehrgebiet?
    Wie die meisten Naturschutzgebiete kämpfen auch wir mit dem Problem der nicht einheimischen invasiven Pflanzenarten. Vor allem die Kanadische Goldrute, das Einjährige Berufskraut und der Japanische Knöterich kommen vor. Wo nicht genügend oft gemäht wird, haben Neophyten eine Chance. Dies ist sehr oft in Naturschutzgebieten, entlang von Verkehrstrasses und am Ufer von Fliessgewässern der Fall.

  • Gibt es Schlangen im Naturlehrgebiet?
    Ja, es gibt Ringelnattern bei uns. Wie alle andern Nattern der Schweiz ist auch die Ringelnatter nicht giftig und nicht agressiv, das heisst, sie beisst nicht. Der Glasteich ist übrigens ein guter Ort um bei uns Ringelnattern zu sehen.
     
  • Wie viele Tierarten leben im Naturlehrgebiet?
    Das ist sehr schwer zu sagen, denn wir haben nur von einigen Tiergruppen Bestandesaufnahmen gemacht. Schon nur bei den Wildbienen konnten 96 Arten festgestellt werden, was einem Sechstel der Wildbienenarten der Schweiz entspricht. Gehen wir davon aus, dass vielleicht ein Zehntel aller Tierarten der Schweiz auch im Naturlehrgebiet vorkommen, wären das immerhin 4’000 Arten.

  • Wie viele Teiche und Tümpel gibt es bei uns?
    Wir kommen auf 39, aber zählen Sie doch bitte bei Gelegenheit mal nach!

  • Wie viele Gruppen besuchen das Gebiet?
    Pro Jahr besuchen uns an die 200 Gruppen.

  • Wo ist eigentlich das Baumxylophon geblieben, das gleich oberhalb der Sturmholzfläche gestanden hat? 
    Es ist ersetzt worden, und zwar durch ein grösseres Waldxylophon. Es wurde von der Pfadi Ettiswil gebaut und steht im Buchenwald oben. Aufspüren und klingen lassen!
     
  • Was ist das Schönste im Naturlehrgebiet?
    Das kommt drauf an, was einem gefällt…  Finden Sie es für sich selbst heraus!
 

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